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| primat |
Posted: 2007-03-23 14:13 |
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Joined: 07 Jul 2006
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Quote: Laut einer Pressemitteilung der Schw�bischen Zeitung haben sich in Laupheim, als Tierrechtler "verkleidete", Neo-Nazis mit einer Zirkusfamilie am Sonntag eine Schl�gerei geliefert. Die sechs Nazis hatten zuvor vor dem Zirkus Flugbl�ter verteilt.
An besagtem Sonntag, gegen 14.30, versammelten sich vor dem Zirkus mehrere junge M�nner und verteilten Flugbl�tter mit dem Thema "Zirkus - Am�sement auf Kosten der Tiere".
Nach Aussage der Zirkus-Leute soll dann die Senior-Zirkus-Chefin die Polizei informiert haben und der Zirkus-Direktor auf die Demonstranten zugegangen sein um sich ein Flugblatt zu holen.
Daraufhin sollen die Demonstranten ohne Ank�ndigung mit den Worten "das ist einer von denen!" auf den Direktor losgegangen sein. Zirkusleute eilten herbei und so nahm das Schicksal seinen Lauf: Gewaltbereite Neo-Nazi-Schl�ger gegen vermutlich nicht weniger gewaltt�tige Zirkusmenschen. "Zehn Personen schlugen und traten aufeinander ein und erlitten hierbei teilweise auch leichtere Verletzungen", meldet der Polizeibericht.
Auf Nachfrage der Schw�bischen Zeitung best�tigt der Polizei-Sprecher, dass es sich bei den angeblichen Tierrechtlern um "polizeibekannte Aktivisten aus der rechtsextremen Szene" handle, vier davon stammten aus der Laupheimer Gegend, zwei seien von au�erhalb angereist. Auf den Flugbl�ttern wurde auf eine Internetpr�senz der "Nationalen Sozialisten - AG Tierrecht" verwiesen.
In letzter Zeit suchen Neo-Nazisitische Gruppierungen vermehrt den Schulterschluss mit der Tierrechtsbewegung.
Zum ersten mal in der �ffentlichkeit wahrnehmbar waren die "Nazis f�r Tierrechte" ende Mai letzten Jahres in Pirna und Dresden. Dort beteiligten sich mehrere Aktivisten dieser Gruppe am Aktionstag der �Offensive gegen die Pelzindustrie� und stellten sich in Boxershorts mit einem Transparent vor die P&C-Filiale in Dresden und verteilten Flugbl�tter von "Peta2".
Auch die Gewaltbereitschaft der Neo-Nazis aus der Laupheimer Gegend ist nicht �berraschend. AktivistInnen aus der Gegend hatten schon im Dezember Teilnehmer einer linken Solidarit�ts-Demonstration f�r das Ungdomshuset in Kopenhagen brutal �berfallen. Schlimmeres wurde nur durch eine gelungene Flucht der linken KundgebungsteilnehmerInnen verhindert.
quelle: ethik-portal.de
mehr:
http://veg.gs/de/blog/view/410
http://veg.gs/de/blog/view/375 |
Last edited by primat on 2008-03-06 14:21; edited 1 time in total _________________ If it is radical to have respect for all life,
if it is radical to try to live life without causing pain and suffering to other living beings,
if it is radical to try to live harmlessly and in peace with all creatures,
then I am, most definitely and without doubt, a "radical". |
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| pimpampel |
Posted: 2007-03-30 10:45 |
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Joined: 08 Jul 2006
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dieser artikel von http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&db=News&Id=1670 ist eine zusammenfassung hiervon: "Tierrechts-Schlger auf den Spuren des "Strmer""
Quote: Laupheim: Den Rechten muss jede Maske dienen, auch die der Tierschtzer
Als "Tierschtzer" haben Rechtsextremisten am vergangenen Sonntag vor einem Kleinzirkus in Laupheim (Baden-Wrttemberg) Flugbltter verteilt und Angehrige des Zirkus ttlich angegriffen.Die "Tierschtzer" hatten sich in einem Trupp von sechs Mnnern vor dem Zirkus postiert. Ihre Flugbltter "Zirkus - Amsement auf Kosten der Tiere" sahen zunchst wie bliche Tierrechts-Rhetorik aus. Als jedoch der Zirkuschef ein Flugblatt von den Aktivisten haben wollte, wurden die Tierfreunde rabiat: Es kam zu einer Schlgerei, die Polizei ermittelt wegen gemeinschaftlich begangener gefhrlicher Krperverletzung gegen die "sechs Personen, die offensichtlich Streit gesucht haben" .
Tatschlich kamen die Anti-Zirkus-Aktivisten von den "Nationalen Sozialisten - AG Tierrecht", die laut ihrer Webseite "Stimme und Fuste gegen die grausame Ausbeutung der Tierwelt" erheben wollen.
Dem Landeskriminalamt war die Kombination von Tierliebe und Menschenhass bisher unbekannt. Dabei wird der Tierschutz schon geraume Zeit von Rechtsauen bemht, wenn man damit gegen Minderheiten hetzen kann - insbesondere gegen Juden und Zigeuner. Umweltthemen sind bei der extremen Rechten ein durchaus beliebtes Vehikel.
In einer umfassenden Mimikry werden alle mglichen linken und grnen Themen aus dem Zusammenhang gepflckt, laufen aber immer auf das selbe hinaus. Fr die national-kologische Strategie der NPD und parteiloser Kameraden lautet die Formel in jedem Fall schlicht "Umweltschutz = Heimatschutz". .. Die in Laupheim gewaltttig gewordenen "Nationalen Sozialisten - AG Tierrecht" lassen einen genaueren Blick auf rechte Tierschutz-Propaganda zu.Zunchst das breit ausgewalzte Thema des Schchtens Im Januar 2002 hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass muslimische Metzger ebenso wie jdische eine Ausnahmegenehmigung fr das Schchten erhalten knnen. Die Propaganda gegen das Schchten wird nicht nur durch Erinnerungen aus dem Dritten Reich, sondern auch durch den Verein gegen Tierfabriken aus der Schweiz genhrt.
Der heutige stellvertretende NPD-Parteivorsitzende Holger Apfel befrchtete im NPD-Organ /Deutsche Stimme/ (DS), nun drohten "eigener Kulturverlust, Wucherungen fremdkultureller Versatzstcke, [...] greifbare Zukunft zu werden". Des weiteren meint Apfel, diese Ausnahmeregelungen seien "bis dato einer kleinen, aber nicht unbedingt einflusslosen Minderheit in der Bundesrepublik vorbehalten" gewesen:"Juden, denen ihre Religion vorschreibt, da sie nur 'koscheres' Fleisch essen sollen, durften betubungslos schlachten."
Gleichzeitig ruft Apfel zu Aktionen auf: Natrlich auch, um ein Zeichen dafr zu setzen, da die Masse der Deutschen nicht gewillt ist, das Opfern althergebrachter eigener Sitten und Bruche auf dem Altar des Multikulturalismus ohne gut hrbaren Protest hinzunehmen."(Deutsche Stimme, Februar 2002)
Vorteil des Themas: wie bei der scheinheiligen Verabreichung von Suppe mit Schweinefleisch in Straburg kann man Juden und Muslime zugleich angreifen.
So ein Leserbriefschreiber in der Mrzausgabe der Deutschen Stimme betont.mit Verweis auf die Herkunft des muslimischen Klgers : "Abgesehen davon hat sich wohl stets der Gast nach den Gepflogenheiten, Gesetzen und Bruchen des Gastgebers zu richten und in einer Demokratie die Minderheit nach der Mehrheit".
Normalerweise schpfen die Tierfreunde unter den nationalen Sozialisten aber ohne jede Scham aus den Vorrten des Dritten Reiches .Tatschlich macht die Webseite der "Nationalen Sozialisten - AG Tierrecht", die im Februar online ging, mit einer Grafik aus dem nationalsozialistischen Machwerk "Der Giftpilz" auf. Das "Kinderbuch" "Der Giftpilz: ein Strmerbuch fr Jung und Alt" wurde 1938 von Ernst Hiemer, der 1938 - 1941 Hauptschriftleiter im "Strmer" war, herausgegeben. Die Abbildung zeigt eine Gruppe unansehnlicher und unsympathisch dargestellter Mnner, die eine angstvoll blickende Kuh schlachten. Das entsprechende Kapitel heit "Wie die Juden Tiere qulen", der zum Bild gehrige Text lautet: "Wieder strzt das Tier zu Boden. Langsam stirbt es. Die Juden aber stehen herum und lachen dazu."
Der Logik nach htten neonazistische Angriffe vor einer Schchtanstalt stattfinden mssen. Aber in der Attacke gegen einen kleinen Zirkus lie sich ein weiteres Motiv rechter berlieferung aufgreifen: das Ressentiment gegen Landfahrer, im Nazi-Sprachgebrauch: Zigeuner. Imaginr, aus dem Gefhlshaushalt, wie deutsch die Psse der Angegriffenen auch sein mgen.
Auch dafr gibt es Analogien. Erst im vergangenen August hatte in Triebel im schsischen Vogtland eine Horde Jugendlicher einen Zirkus berfallen, dabei sollen rechtsradikale Parolen gerufen worden sein. Einem Bericht der /Chemnitzer Morgenpost/ zufolge sei die 15-jhrige Tochter des Zirkusbetreibers mit einem Messer bedroht, der 16-jhrige Sohn mit Gewalt aus einem Jugendclub vertrieben worden. In der darauffolgenden Nacht wurden das Zirkuszelt sowie die Kulissen zerstrt, es entstand ein Schaden von 13.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat gegen sechs Jugendliche Anklage vor dem Jugendschffengericht Plauen erhoben.
Anwohner htten gehrt, wie Jugendliche die Zirkus-Mitglieder als "Kanaken" und "Zigeunerschweine" beschimpft htten. Soviel aus der fleiigen Mosaikarbeit der website KOMMUNIKATIONSSYSTEM.
Sie weist nach, wie aus dem an sich harmlosen und verbreiteten Gedanken des Tierschutzes sich Verbindungen herstellen lassen zu Antisemitismus, Anti-Islamismus, Anti-Tsiganismus- und zwar so, dass scheinbar aus dem allgemeinen Konsens heraus gehandelt wird, aus den Gefhlen der Mitte der Gesellschaft. Wer wird in Zeiten von Knut und Bruno auch gegen Tierschutz sein?
Quelle: www.Kommunikationssystem.de
AutorIn: fg |
_________________ wear your love like it is made of hate - born to destroy and born to create |
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| Flux |
Posted: 2007-04-07 00:37 |
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Joined: 08 Jul 2006
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@vegli: ich find den text nicht auf ethik-portal,..
wie geht der genaue link, bzw. wo kann ich es finden?
lg f  |
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| primat |
Posted: 2007-04-07 12:09 |
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Joined: 07 Jul 2006
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Flux wrote: @vegli: ich find den text nicht auf ethik-portal,..
wie geht der genaue link, bzw. wo kann ich es finden?
lg f 
hier der genaue link:
http://www.ethik-portal.de/index.php?option=com_content&task=view&id=135&Itemid=30 |
_________________ If it is radical to have respect for all life,
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| primat |
Posted: 2007-04-14 13:02 |
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Joined: 07 Jul 2006
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Quote: Tierschutz fr das Volk
Sie preisen Bio-Sojabohnen-Tofu und vegetarische Currywurst und empfehlen den Besuch von Biolden, um Produkte frei von "tierischen Elementen" zu kaufen. Denn "der Mensch ttet aus reinen Luxusbedrfnissen heraus andere Lebewesen" erklren die "Nationalen Sozialisten - AG Tierrecht" und versprechen: "Wir werden unsere Stimme und Fuste gegen die grausame Ausbeutung der Tierwelt erheben." Im Norden werden die neonazistischen Tierrechtler aus dem Sden von dem erklrt "nationalen Umwelt- und Naturschutzheft" Fallen Rain untersttzt.
Auf 52 Seiten berichtet das Blatt, das ein gewisser "Christian" aus dem niederschsischen Edemissen herausgibt, ber Tierversuche, stellt Brennnessel-Rezepte vor - oder die "Nationalen Sozialisten fr Umwelt- und Naturschutz". Von der Fallen Rain-Internetseite fhrt ein Link zum Web-Angebot der "AG Tierrecht". Diese offenbart bereits im Namen, dass sie die Szene nicht heimlich unterwandern will. Die "Nationalen Sozialisten" wenden sich im gngigen Jargon auch der sonstigen Tierrechtsszene gegen einen "Holocaust gegen die Tierwelt" und fordern "die gesetzliche Gleichstellung von Mensch und Tier". Der "vegane Lebensstil" passe zum "nationalen Sozialismus" und fhre zum "natrlichem Leben der Tiere" sowie zu "gesnderer Entwicklung des Volkes".
Keine neue Position: Schon der Antisemit Paul Frster, von 1893 bis 1898 Abgeordneter im Reichstag, kmpfte gegen die "Trennung von "Menschen- und Tierrechten" und hoffte, dass der Vegetarismus eine "dem jdischen Treiben gefhrliche, volkserneuernde Macht" werde.
Die "AG Tierrechte" sorgt sich heutzutage darum, dass bei manchen Tierschtzern "das Hassgefhl gegen die nationalsozialistische Bewegung die Liebe zur Tierwelt" berwiege - Links zu den Internetseiten von linken Tierrechtlern haben sie dennoch eingerichtet.
taz Nord vom 12.4.2007, S. 22, 66 Z. (TAZ-Bericht), ANDREAS SPEIT |
_________________ If it is radical to have respect for all life,
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| antisp |
Posted: 2007-04-19 23:27 |
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Joined: 08 Jul 2006
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in der aktuelle junglw gibts gibt einen neuen artikel dazu. kein zusttzlichen infos, ein bissl tierfeindlich und an den haaren herbeigezogene argumente, aber naja. der vollstndigheit halber:
http://jungle-world.com/seiten/2007/16/9765.php
Das liebe Vieh
Brennesselrezepte und Fleischersatz: Die rechtsextreme Szene entdeckt den Tierschutz fr sich. von andreas speit
Der Name der Gruppe klingt skurril: Nationale Sozialisten AG Tierrechte. Die rechtsextremen Tierrechtler versprechen: Wir werden unsere Stimme und Fuste gegen die grausame Ausbeutung der Tierwelt durch den Menschen erheben. Auf ihrer Website, die mit nicht rechten Tierrechts- und Veganerseiten verlinkt ist und offenbar von Kadern in Nordrhein-Westfalen betreut wird, empfehlen sie, in Reform- und Biolden leckere Produkte zu kaufen, die komplett frei von tierischen Elementen sind.
Der Mensch ttet aus reinem Luxusbedrfnis heraus andere Lebewesen, um sie zu essen oder fr Produkte zu verwerten, meint die AG. Zum Glck msse man aber nur seine eigene Bequemlichkeit ablegen, dann knnten auch Schuhe und Bekleidung, hergestellt ohne tierische Elemente, gefunden werden. Das Hauptziel der Gruppe ist die gesetzliche Gleichstellung von Mensch und Tier. berall sollten sich nationale Sozialisten zu regionalen und lokalen Tierrechtsarbeitsgruppen zusammenschlieen.
In Laupheim in Baden-Wrttemberg blieb der Appell Mitte Mrz nicht unbeachtet. Vor dem Circus Kaiser verteilten Neonazis eine Flugschrift unter dem Titel: Zirkus Amsement auf Kosten der Tiere. Proteste von Tierschtzern ist der Zirkus gewohnt. Eine halbe Stunde vor der Show schlugen rechtsextreme Freunde der Tierwelt jedoch auf den Seniorzirkusdirektor Edmund Kaiser ein, als er um ein Flugblatt bat. Das ist einer von denen, soll nach Edmund Kaiser junior einer der Schlger gerufen haben. Dann wurde sein 60jhriger Vater von hinten angegriffen. Die Polizei ermittelt gegen sechs Personen und besttigt, dass es sich um polizeibekannte Rechtsextremisten handele. Auf dem Flugblatt war die Webadresse der AG zu lesen.
Nach dieser Aktion wurde in den Internetforen der Tierrechtsszene verstrkt ber die rechtsextreme Gruppe debattiert. Ein User mit dem Namen Fuchsherz meinte, die rechtsradikalen Jungs drften nicht den Tierschutz missbrauchen. Einer Luise hingegen sagten die Forderungen der Nationalen Sozialisten zu, sie meint: Wir brauchen jede helfende Hand. Yougitee fragte sich, wie das zusammenpasse: einerseits der Einsatz fr Tiere und andererseits Diskriminierung von Auslndern.
Fr die rechtsextreme Gruppe jedenfalls passt der vegane Lebensstil gut mit dem nationalen Sozialismus zusammen. Die vegane Ernhrung sei ein erheblicher Schritt hin zum natrlichen Leben der Tiere und zur gesnderen Entwicklung des Volkes. Sie fhrt aus: Gerade die Reichsregierung unter Reichskanzler Hitler erlie viele Gesetze zum Schutz der Tierwelt.
Die Waffen-SS und spter das ganze deutsche Volk sollten schlielich rein vegetarisch ernhrt werden. Muss ich mich fr andere Rassen () einsetzen, wenn ich mich fr die Belange der Tiere und unsere Umwelt einsetze? fragen sie und haben auch gleich die Antwort parat: eindeutig: Nein!
Die tierrechtlichen Ziele der rechtsextremen Gruppe entsprechen alles in allem den gngigen Forderungen der Tierrechtsszene: Sie fordert ein Verbot von Tierversuchen, die Auflsung von Zirkussen und Zoos, das Verbot von Pelzen, Leder und Schurwolle und ein Verbot des aus religisen Grnden betriebenen Schlachtens und des Imports von koscherem Fleisch. In einem Jargon, der auch in der Tierrechtsszene blich ist, spricht die Gruppe vom Holocaust gegen die Tierwelt.
Antisemitische Anspielungen gegen das Schchten finden sich zwar nicht in der Wortwahl, in den Darstellungen der Website aber umso mehr. Auf der Seite prangt die Zeichnung einer Schchtung. Herren mit langen Nasen und fiesem Blick schlachten eine Kuh, die angstvoll dreinschaut. Redok, einem Webprojekt mit Recherchen und Berichten zur extremen Rechten, fiel auf, dass die Abbildung dem nationalsozialistischen Machwerk Der Giftpilz entnommen ist. Dieses Kinderbuch gab Ernst Hiemer im Jahr 1938 heraus. Er war von 1938 bis 1941 der Hauptschriftleiter der Propagandazeitschrift Strmer. Im Original lautete die Bildunterschrift: Wieder strzt das Tier zum Boden. Langsam stirbt es. Die Juden aber stehen herum und lachen dazu.
Gegen die rituelle Schlachtmethode agitieren seit 1945 immer wieder neonazistische Parteien von der NPD bis zur DVU. Beim Wikinger-Versand kann ein Button bezogen werden: Schchten ist Tierqulerei. Den Kampf fr Tierrechte griff bereits im Jahr 2005 Fallen Rain auf. In dem Heft, das unregelmig erscheint, werden Tierrechte, Brennesselrezepte und Fleichersatzprodukte besprochen und die Nationalen Sozialisten fr Umwelt- und Naturschutz vorgestellt. Dieses nationale Umweltheft gibt Christian aus Edemissen in Niedersachsen heraus. In dem Magazin Tierbefreiung kritisiert Sebastian Vollnhals, dass die Tierrechtsorganisation Peta der Zeitschrift ein Interview gegeben hat. Peta indes warnte selbst vor einigen Jahren in einer Kampagne vor dem Holocaust auf deinem Teller.
Die skurrilen rechtsextremen Tierschtzer sind nicht die ersten ihrer Art. Schon Paul Frster, von 1893 bis 1898 ein Abgeordneter der rechten Deutschen-Sozialen Reformpartei, kmpfte mit Schriften und Vortrgen gegen die Unterscheidung von Menschen- und Tierrechten. Der Gegner von Impfung und Vivisektionen hoffte, der Vegetarismus werde eine dem jdischen Treiben gefhrliche, volkserneuernde Macht, und schimpfte ber die Tierschtzer, die dem Tier nicht die natrlichen Rechte der Menschen zusprchen. Falsche Lehr- und Zuchtmeister, die eine schrankenlose Humanitt verantworteten, htten den Verzehr des blutigen Gaumen- und Magenfutters und die wissenschaftliche Thierfolter durchgesetzt, schrieb er und meinte damit Juden. Die AG Tierrechte bei den Nationalen Sozialisten sorgt sich darum, dass bei manchen das Hassgefhl gegen die nationalsozialistische Bewegung die Liebe zur Tierwelt berwiegen knnte. |
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| psaiko |
Posted: 2007-05-10 03:33 |
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Joined: 22 Feb 2007
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| ich find den artikel der jungle world sehr gut, was spricht denn gegen ihn? |
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| sloth |
Posted: 2007-05-10 10:02 |
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Joined: 20 Oct 2006
Location: 127.0.0.1
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| Dass die Jungle World bser nicht-antispeziesistischer Tierfeind ist! |
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| yetzt |
Posted: 2007-05-12 21:13 |
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Joined: 08 Jul 2006
Location: Leipzig * DDR
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uns gestern hab ich die jungle world an eine hauswand pinkeln gesehen...
*die* jungle world gibt es nicht, nur verschiedenste schreibende mit verschiedensten weltbilder und hoechstens eine tendenz in der gesamtheit der artikel. aber dennoch sollte mensch nicht den fehler machen und neue schubladen zimmern, wo es diese doch abzuschaffen gilt  |
_________________ Vorsicht, intressant: http://veg.gs/ |
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| sloth |
Posted: 2007-05-13 10:48 |
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Joined: 20 Oct 2006
Location: 127.0.0.1
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Trotzdem wrd mich eine Antwort von antisp auf psaikos Frage immer noch interessieren  |
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| yetzt |
Posted: 2007-05-14 22:41 |
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Joined: 08 Jul 2006
Location: Leipzig * DDR
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Quote: Die letzte Bastion, auch gefallen.
Noch vor Jahresfrist, also zu Beginn der
Drauen-Zeit, die seit einigen Wochen gar eilig
bers Land gekommen ist, prgten Exemplare
von Gattungen das Stadtbild (oder zumindest das
der Mariahilferstraen-Gegend), die seither wohl
ausgestorben oder pltzlich unsichtbar geworden
sind. Die Htchenspieler oder die
Spendensammler-Bullies. Die sind weg.
Sie haben einzig ihre Verwandten vom Tierschutz
hier gelassen, die sich eifrig vor Geschften
platzieren, in denen man Tierhute, vor allem
Pelze, verkauft und dagegen protestieren.
Nun kann man diese Gattungen nicht unmittelbar
vergleichen.
Die Htchenspieler mit ihrem ffentlichen
Schmieren-Theater, in dem sie trotzdem
eindrcklich genug ihr Recht auf Deppensteuer
einforderten, die versuchten, ihr Publikum durch
Manipulations-Kunst in ihren Kreis zu ziehen ...
Und die Unterschriften-Jger von dubiosen
Zwischenhndlern der Gutmenschlichkeit, die
dann ein paar Prozenterln fr den guten Zweck
ablieferten, die eine Meisterschaft darin
etwickelten, sich gleich einem Raubfisch die
schwachen (also leicht anzusprechenden und
weichehrzigen) Mitglieder des
Passanten-Schwarms, der ihnen
entgegenstrmte, rauszupicken ...
Beides also aggressives (und im Kern bsartiges)
Anspielen eines Publikums.
Das ist den Tierschutz-Protestlern fremd.
Die stehen ein wenig Wachturm-mig herum,
stocksteif und erzhlen via Lautsprecher ein paar
Infos, die man schon alle deswegen berhrt,
weil die Gleichmigkeit der Intonierung diesen
Soundbrei im Straengerusch untergehen lt.
Sie haben also eher eine Wandzeitungs-Funktion.
Und das ist im Verglech zu den unangenehmen
Knallchargen der Vorjahre, um die man
manchmal einen Slalom laufen musste, sehr
angenehm.
Auch wenn von ihrer Botschaft dann eben nichts
durchdringt oder hngenbleibt. Auer dem, was
man eh schon wei: Pelze sind eher bse,
Tier-Ausbeutung jeglicher Art auch, Transport-
und Haltungs-Verbrechen gibt es und man sollte
da was tun oder das zumindest nicht befrdern.
Der durchschnittliche Mig-Fleischfresser (wie
ich einer bin) denkt da kurz dran, checkt seinen
Konsum der letzten Wochen, stellt fest, dass man
mit Fisch und Geflgel Vorlieb genommen hat,
nur einmal eine Wurst am Stand als
Rettungsanker aufnehmen musste, nickt das ab
und denkt dann nach drei Sekunden wieder an
was anderes.
Und wenn ich nicht unlngst was gelesen htte,
wrde ich dann hier ber dieses andere
schreiben; aber: Achtung! Selbst diese letze
deppensichere Bastion brselt. Selbst die
Eindeutigkeit der Anstndigkeit von Tierschutz an
sich ist nicht mehr gegeben.
Denn:
in Deutschland wird die
Tierschutz/Tierrecht-Szene zunehmend von
Rechtsradikalen, oder offener gesagt; der
Neonazi-Szene unterwandert.
Die dringen ber zwei wunde Punkte in die Szene
ein.
Zum einen ist die vegane Lebensweise mit ihrer
Anflligkeit fr Bodenstndigkeit mit dem
"Nationalen Sozialimus" ganz gut kompatibel.
Und zum zweiten sind Tierfreunde ja erschreckend
oft (ich hab diese Erfahrung sicher einmal zu oft
gemacht) keine Menschenfreunde.
Im Gegenteil: manch tierschtzerischer
Fanatismus speist sich aus Angst vor oder gar
Hass auf Menschen. Insofern ist die von den
Neonazi-Tierschutz-Gruppen (von denen die
Jungle World jngst in einer hbschen Reportage
erzhlt) Problematik von gleichzeitigem
Rassismus und dem Belang der Tiere kein
grberes Problem.
Was dort gut ankommt sind die vom Tierschutz
auch sicherlich einmal zu oft unbedacht
gezogenen Holocaust-Beispiele - je frecher die
Einmaligkeit der Shoah entwertet wird, desto
besser ist das frs Neonazi-Selbstverstndnis.
Hinter mancher "AG Tierrechte"
verbirgt sich also eine Neonazi-Gruppe, der es
nicht allzu schwer gemacht wird, in diesem
Terrain von Unbedarftheit, purer Emotionalitt
und sinnloser Gleichsetzung von Mensch und Tier
zu fischen.
Im brigen war der Fhrer ja bekanntlich
Vegetarier, wollte seine Waffen-SS diesbezglich
umpolen und hat ja nicht nur tolle Autobahnen
gebaut, sondern auch "viele Gesetze zum Schutz
der Tierwelt" erlassen.
Und der alte Feind, der "Schchter", sorgt dafr,
dass auch der Antisemitimus hier nicht zu kurz
kommt. Sowas lt sich dann im scheinbar
harmlosen Magazin "Tierbefreiung" einer Gruppe
"Nationale Sozialisten fr Umwelt- und
Naturschutz" nachlesen.
Es gibt also genau gar nichts mehr, was nicht von
Kapitalismus, Ausbeutungs-Industrie, Neonazis
und all den anderen Feindbildern, gegen die die
Jugendkulturen der Postmoderne aufgetreten
sind, unterwandert und instrumentalisiert werden
kann.
Nicht ganz Neues, ja. Aber alle, die immer noch
glauben, dass es so etwas wie uneinnehmbare
Rckzugs-Zonen geben kann, wo ein simpler
Zugehrigkeits-Code gengt um 100%
sicherzugehen, dass alle Teilnehmer zur guten
Seite gehren: vergesst es. Es wre eine wichtge
Lektion auf dem Weg in ein zielfhrendes
Erwachsenwerden.
http://fm4.orf.at/blumenau/218059/main |
_________________ Vorsicht, intressant: http://veg.gs/ |
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| primat |
Posted: 2008-03-06 14:24 |
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Joined: 07 Jul 2006
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zitat aus der nazi-tierrechtsseite tierrecht.org:
Quote: Wir haben uns entschlossen für das Animal-Rights Festival zu werben weil wir es für eine sinvolle Sache halten und einige von uns auch daran teilnehmen werden.
Hier gibt es weitere Infos zum Animal-Rights-Festival.
Nachdem wir einige emails von der “veganen Antifa” bekommen haben, möchten wir klarstellen das wir uns weder bedrohen noch erpressen lassen.
Zitat:
“Jetzt reichts löscht sofort den link zu unserem festival wir sind keine menschenhassende NAZIS!!!!!!!!!!!!!!!!!!
SONST WERDEN WIR MIT RECHTLICHEN SCHRITTEN GEGEN EUCH VORGEHEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
KEIN FUSSBREIT DEM FASCHISMUS auch nicht in der Tierrechtsbewegung”
Diese Leute haben einige Fakten noch nicht erkannt. Erstmal sind wir keine Menschenhasser und auch keine Faschisten. Wir sind nationale Sozialisten!
Sie sprechen sich gegen eine Unterwanderung der Tierrechtsszene durch nationale Sozialisten aus. Das wir die Tierrechtsszene nicht unterwandern wollen sondern schon lange ein (kleiner) Teil von ihr sind, ist den Antifa-Schlafmützen wohl entgangen. Wir sind schon auf diversen Demos gewesen, haben an einigen Aktionen teilgenommen und mit euch über Tierrecht diskutiert. Und das alles neben unseren eigenen Aktivitäten.
Natürlich entsprechen wir nicht dem plumpen Erscheinungsbild eines “Fascho-Schlägers”, wie es die “vegane Anifa” gerne hätte. Das wollen wir auch garnicht, den so sind wir nicht. Wir sind die nächste Generation. Wir sind ein Teil der Tierrechtsbewegung und werden es weiterhin sein, ohne das ihr es wisst. Uns geht es um jedes einzelne Tierleben und nicht um politische Weltanschuungen. Wir machen weiter, ob ihr es wollt oder nicht. Uns geht es um die Tiere, und euch?
Also bis bald!
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_________________ If it is radical to have respect for all life,
if it is radical to try to live life without causing pain and suffering to other living beings,
if it is radical to try to live harmlessly and in peace with all creatures,
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| EDLON |
Posted: 2008-06-02 22:10 |
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UL-SPINNER
Joined: 02 Jun 2008
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während es keinen grund gibt, die christen vom ul anzugreifen, gehören nazi-faschisten auf jeden fall ausgegrenzt. wer menschen aufgrund ihrer hautfarbe, herkunft oder religion diskriminiert und mordet bzw. das tun würde, wenn er könnte wie er wollte, kann gar nicht glaubhaft mitleid mit dem tierlichen mitgeschöpf kundtun.
es drängt sich geradezu der eindruck auf, dass der tierschutz-/rechte-aspekt missbraucht werden soll für die braune ideologie und szenerie, um damit tierliebe junge leute anzulocken. so oder so: die geschichte lehrt, dass faschismus keine meinung, sondern ein verbrechen ist, nazis keine bündnispartner sind, sondern gegner. mögen sie sich als tierrechtler gerieren oder nicht. |
_________________ für tierrechte: http://vegan-central.de/ |
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| anarchomaid |
Posted: 2008-06-19 13:23 |
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Joined: 10 Jun 2008
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EDLON wrote: während es keinen grund gibt, die christen vom ul anzugreifen, gehören nazi-faschisten auf jeden fall ausgegrenzt. Richtig.
Wer jedoch grenzt Urchristen aus? Das sind fanatische Atheisten, ultralinke und feministische Sektierer, Anarchisten.
WENN jemand in die Schranken gewiesen oder ignoriert gehört, dann jene, die der Tierrechtssache damit nur schaden zufügen.
In jedem Fall richtig, daß sich relevante und konstruktive Kräfte ein einen Tisch gesetzt haben:
http://www.allianz-fuer-tierrechte.de/ |
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| primat |
Posted: 2008-06-19 14:10 |
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Joined: 07 Jul 2006
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zitat von edlon "wenn ihr mich hier nicht wollt, werft mich doch raus."
tolles bündnis... die motivation von ul ist anscheinend egal..
gabi ist gott und gott hat verboten tiere zu töten... darum das es schmerzempfindende lebewesen sind ist unwichtig... wichtig ist nur nach den gesetzen gottes zu leben und gabi sagt sie uns an...
du bist warscheinlich edlon mit anderem namen da du nur auf seine postings antwortest... bitte verpiss dich wieder, ul-mitglieder brauchen wir hier wirklich nicht!  |
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