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| Anarcho |
Posted: 2008-07-11 11:54 |
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Joined: 16 Dec 2007
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Quote: Am Montag dem 07. Juli 2008 fand im Arkadenhof des Wiener Rathauses ein Jagdhornbläserkonzert statt. Das Fest wurde von dem Wiener und dem Niederösterreichischen Landesjagdverband organisiert.
Das Fest war von rund 300 bis 400 Gästen besucht, darunter bekannte PolitikerInnen, wie auch andere hochkarätige VertreterInnen der österreichischen Jägerschaft.
Das Fest wurde bereits im Vorfeld von den JägerInnen hochgelobt und diente als reine Propaganda-Show, da sich die Jägerschaft in Österreich mit Personalmangel auseinandersetzten muss. Immer weniger Menschen wollen diese Brutalität unterstützen.
Damit die JägerInnen ihre Geisteskrankheit nicht als Naturliebe darstellen können, beschlossen zwei AktivistInnen die Propaganda-Show zu stören. Sie tarnten sich als ZuhörerInnen und gesellten sich unter die Besucher des Konzertes.
Als das Konzert ihren Höhepunkt erreichte, packten die zwei AktivsitInnen ein Banner mit der Schrift: „Eure „Tierliebe“ ist Tierquälerei“ aus und zeigten noch ein Plakat, welches die JägerInnen als „Lustmörder“ deklarierte.
Zuerst versuchten die zwei AktivistInnen sich mit dem Banner vor der Bühne zu positionieren. Schon sprang ein Landesjägermeister auf und riss den AktivistInnen das Banner aus der Hand. Nun gingen die zwei AktivistInnen durch die Reihen der Zuhörer in Richtung Ausgang. Dabei hoben sie Plakate in die Höhe und störten das Konzert mir Rufen wie:
„Die Jagd gehört abgeschafft“
„Jäger sind Mörder“
„Die Jagd ist Tierquälerei“
„Die Jagd ist Mord an wehrlosen Geschöpfen“
Die JägerInnen bezeichneten die AktivsitInnen als „gestört“, „Gesindel“ und vieles mehr. Auffällig dabei war, dass mehrere JägerInnen rechtsradikale Sprüche von sich gaben. Obwohl der ORF filmte, versuchten einige JägerInnen handgreiflich gegenüber den AktivistInnen zu werden, wurden aber von anderen zurück gehalten.
Da die Situation außer Kontrolle zu geraten schien und die AktivistInnen von mehreren JägerInnen bedroht wurden, versuchten sie zum Ausgang zu kommen und entkamen auch, ohne geschlagen zu werden und ohne dass die Polizei verständigt wurde.
Wieder einmal haben die JägerInnen bewiesen, dass sie jederzeit zu Gewalt bereit sind. Ihnen ist es egal ob es nichtmenschliche oder menschliche Tiere trifft. Sie ermorden wehrlose Geschöpfe und geben dabei auch noch vor, Tiere zu lieben.
Dieser Propaganda wollen wir ein Ende setzen. Weder werden wir den Massenmord in den Wäldern tolerieren, noch Propaganda-Shows wie das besagte Jagdhornbläserkonzert.
Friedlich und mit den Mitteln des zivilen Ungehorsames werden wir uns dieser Brutalität entgegenstellen!
Die Jagd gehört abgeschafft!
Autonomous Hunting Saboteurs
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