| |
[_Forum-Information_]
- [_Bildersammlung_] - [_Antispegruppen_Map_] [_UL-Distanzierung_] - [_Gegen_Holocaust-Gleichsetzung!_] [_Forum-Flyer_] - [_Forum verlinken?_]
| Author |
Message |
|
| primat |
Posted: 2007-03-23 14:40 |
|
|
Joined: 07 Jul 2006
|
Quote: Her mit der Hyttn!
Wir haben heute, am 22.3. das seit Jahren leerstehende Haus Sigmundgasse 5
im 7. Wiener Gemeindebezirk zur Durchführung der Diskussionsveranstaltung
der IG Kultur zum Thema "Freiraum" friedlich und gewaltlos besetzt.
Wir fordern den "alternativen" Spekulanten Lenikus auf, das oder ein anderes
geeignetes Haus auf unbestimmte Zeit unentgeltlich der Gemeinde zu dem
Zweck zur Verfügung zu stellen, uns die Verwirklilchung der Pankahyttn zu
ermöglichen.
Wir, Panx rund um den Treffpunkt auf der Mahü und die besetzten
Teilbereiche des Ernst-Kirchweger-Hauses (EKH), verlangen von der Stadt
Wien, daß sie endlich ihre politische und soziale Verantwortung wahrnimmt.
Wir brauchen jetzt endlich unser selbstverwaltetes unkommerzielles
emanzipatorisches Wohn-, Kultur- und Sozialprojekt mit Wohnraum für ca 50
Punx und Veranstaltungsbereich! Der aus Panx (BewohnerInnen und
NutzerInnen) bestehender gemeinnütziger Verein "Pankahyttn" soll einen
unbefristeten Hauptmietvertrag auf Betriebskostenbasis für ein in
Gemeindebesitz befindliches Objekt erhalten.
Mietfreies Wohnen für Alle!
Es ist eine bodenlose Frechheit, dass im sechstreichsten Land der Welt
Menschen auf der Straße erfrieren und an heilbaren Krankheiten verrecken,
während Häuser und Wohnungen leerstehen, nur um SpekulantInnen ihre Profite
zu sichern. Und es ist sowieso eine Zumutung, dass die Menschen aufgrund
ihres Bedürfnisses zu wohnen durch überhöhte Mieten ausgebeutet werden. Der
Immobilienmarkt richtet sich prinzipiell gegen die Lebensinteressen der
Menschen. Reich wird nur die SpekulantInnensau!
Zur Beendigung dieses Übels fordern wir mietfreies Wohnen für Alle, d.h.
unbefristete Hauptmietverträge auf Betriebskostenbasis für Alle!
Sofortige Öffnung leerstehender Häuser und Wohnungen!
Diese Sofortmassnahme zur Linderung akuter Not wurde oft als sogenannter
"Besetzungsparagraph" aufgefasst. Nach einem halben Jahr Leerstand von
Häusern und Wohnungen muss die Nutzung in Form unbefristeter
Hauptmietverträge auf Betriebskostenbasis ermöglicht werden. Sowohl zu
Wohnzwecken als auch zu unkommerzieller, d.h. nicht proifitorientierter
Nutzung. Beides unabhängig vom rechtlichen Status der NutzerInnen.
Abschaffung des Privatbesitzes an Boden!
Unsere Ansprüche sind aber keine unzulänglichen Reformen, sondern
grundsätzliche Lösungen! Bis zur grundlegenden Veränderung der
gesellschaftlichen Verhältnisse sind wir aber gezwungen, uns mit
vorgegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen.
Es muss klar sein, dass sowohl die sofortige Öffnung leerstehender Häuser
und Wohnungen als auch mietfreies Wohnen keine Lösungen der Probleme Armut
und Wohnungs-/Obdachlosigkeit sein können, aber erste Verbesserungen der
Lebensbedingungen der Menschen.
Armut wird solange existieren, solange es Reichtum gibt. Eine wirkliche und
endgültige Lösung kann daher nur die Abschaffung von Privatbesitz an Boden
und Produktionsmitteln sein! Allen muss der gleiche Zugang zu
Produktionsmitteln und Produkten ermöglicht werden.
Alles für Alle!
EKH und TüWi bleiben! - Movimento wird wieder!
Pankahyttn kommt!
Selbstbestimmtes Leben ist ein Menschenrecht!nbedingungen auseinanderzusetzen.
quelle: n3tw0rk.org
das haus ist anscheinend z.z. noch besetzt! |
_________________ If it is radical to have respect for all life,
if it is radical to try to live life without causing pain and suffering to other living beings,
if it is radical to try to live harmlessly and in peace with all creatures,
then I am, most definitely and without doubt, a "radical". |
|
| Back to top |
|
| primat |
Posted: 2007-03-25 10:46 |
|
|
Joined: 07 Jul 2006
|
Quote: Besetzung beendet!
Fa. Lenikus ist keine "Lottofee für Sozialfälle"
Wir haben heute, am 23.3. um 14.30 die Besetzung des Hauses
Sigmundsgasse 5 beendet. Die HausbesitzerIn, Fa. Lenikus&Co GmbH fand es
nicht der Mühe wert, den vereinbarten Gesprächstermin einzuhalten und war
ausschliesslich telefonisch erreichbar.
Nachdem die Fa Lenikus bereits gestern abend zu verstehen gab, daß sie
weder das Haus in der Sigmundsgasse noch ein anderes zur Verwirklichung
der Pankahyttn zu Verfügung stellen würde, fanden die heutigen Gespräche
nur mit VertreterInnen des Vereins Pankahyttn und der BesetzerInnen,
Mediator Peter Florianschütz (Bundesrat) und Vera Junker (MA13) seitens
der Gemeinde, Bezirksvorsteher Thomas Blimlínger und einem Vertreter der
Exekutive statt.
Dennoch forderten wir die Hausbesitzerin auf, der Gemeinde dieses Objekt
auf unbestimmte Zeit unentgeltlich zum Zweck, mietfreies Wohnen zu
ermöglichen, und auch ein für die Verwirklichung der Pankahyttn geeignetes
Haus zur Verfügung zu stellen.
Die Fa Lenikus hätte uns in einem grossartigen "sozialen Akt" zugebilligt,
übers Wochenende im Haus verbleiben zu können, dies war für uns
unannehmbar. Ohne adäquaten Vertrag wären wir jederzeit aufs Neue von
einer Räumung bedroht, und angesichts der Tatsache, dass die
VertreterInnen der Gemeinde bestätigten, dass uns in den nächsten Wochen
ihrerseits Objekte angeboten werden, erschien ein weiterer Verbleib im
Gebäude sinnlos.
Entweder wir liefen Gefahr, als Argument für den von der Fa. Lenikus
gewünschten Abriss instrumentalisiert zu werden, oder wir wären gezwungen,
als Gratisarbeitskräfte das zerstörte Haus zum Wohle der Fa. Lenikus
instandzusetzen.
Wir fordern die Enteignung der SpekulantInnen!
Die Fa. Lenikus steht hier stellvertretend für die von uns aufgezeigten
Probleme und Missstände: Wohnraum wird entweder dem Verfall preisgegeben,
oder aber extrem überteuert weitervermietet.
"So werden Wohnträume zu fairen Preisen geschaffen, Wohnungen, in denen
die Bewohner zufrieden und glücklich sein können." (Firmenphilosophie Fa.
Lenikus)
MieterInnen mit unsauberen Methoden zum Auszug zu zwingen und Häuser
bewusst jahrelang dem Verfall preiszugeben und diesen zu beschleunigen, um
sie dann unter Verwendung zum Teil fragwürdiger Gutachten abreissen zu
können (Millerg. 22), ist unseres Erachtens ein ersetzlicher Beitrag zur
Stadtbildentwicklung, auch wenn die Fa. Lenikus weder "die
Pensionsversicherungsanstalt für alternde Puffmütter, noch die Lottofee
für Sozialfälle" (Mag. Martin Lenikus über das Objekt Bauernmarkt 21) ist.
Sofortige Öffnung leerstehender Häuser und Wohnungen!
Diese Sofortmassnahme zur Linderung akuter Not wurde oft als sogenannter
"Besetzungsparagraph" aufgefasst. Nach einem halben Jahr Leerstand von
Häusern und Wohnungen muss die Nutzung in Form unbefristeter
Hauptmietverträge auf Betriebskostenbasis ermöglicht werden. Sowohl zu
Wohnzwecken als auch zu unkommerzieller, d.h. nicht proifitorientierter
Nutzung. Beides unabhängig vom rechtlichen Status der NutzerInnen.
Mietfreies Wohnen für Alle!
Es ist eine bodenlose Frechheit, dass im sechstreichsten Land der Welt
Menschen auf der Straße erfrieren und an heilbaren Krankheiten verrecken,
während Häuser und Wohnungen leerstehen, nur um SpekulantInnen ihre
Profite zu sichern. Und es ist sowieso eine Zumutung, dass die Menschen
aufgrund ihres Bedürfnisses zu wohnen durch überhöhte Mieten ausgebeutet
werden. Der Immobilienmarkt richtet sich prinzipiell gegen die
Lebensinteressen der Menschen. Reich wird nur die SpekulantInnensau!
Zur Beendigung dieses Übels fordern wir mietfreies Wohnen für Alle, d.h.
unbefristete Hauptmietverträge auf Betriebskostenbasis für Alle!
Abschaffung des Privatbesitzes an Boden!
Unsere Ansprüche sind aber keine unzulänglichen Reformen, sondern
grundsätzliche Lösungen! Bis zur grundlegenden Veränderung der
gesellschaftlichen Verhältnisse sind wir aber gezwungen, uns mit
vorgegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen.
Es muss klar sein, dass sowohl die sofortige Öffnung leerstehender Häuser
und Wohnungen als auch mietfreies Wohnen keine Lösungen der Probleme Armut
und Wohnungs-/Obdachlosigkeit sein können, aber erste Verbesserungen der
Lebensbedingungen der Menschen.
Armut wird solange existieren, solange es Reichtum gibt. Eine wirkliche
und endgültige Lösung kann daher nur die Abschaffung von Privatbesitz an
Boden und Produktionsmitteln sein! Allen muss der gleiche Zugang zu
Produktionsmitteln und Produkten ermöglicht werden.
Alles für Alle!
EKH und TüWi bleiben! - Movimento wird wieder!
Pankahyttn kommt!
Selbstbestimmtes Leben ist ein Menschenrecht!
Mietfreies Wohnen für Alle! |
_________________ If it is radical to have respect for all life,
if it is radical to try to live life without causing pain and suffering to other living beings,
if it is radical to try to live harmlessly and in peace with all creatures,
then I am, most definitely and without doubt, a "radical". |
|
| Back to top |
|
|
|
All times are GMT + 2 Hours
|
|
You cannot post new topics in this forum You cannot reply to topics in this forum You cannot edit your posts in this forum You cannot delete your posts in this forum You cannot vote in polls in this forum
|
|
|